11. – 12.8. Zagreb – Plitvice

So – wir sind also am 11. Aus Wien aufgebrochen, mit viiiieeel Gepaeck in der frisch montierten Dachbox. Es laufen bereits Wetten, wie lange sich diese halten wird also ob sie bei einer Einfahrt in eine Garage dran glauben muss oder doch klassich weggeraubt wird. 

Erste Station ist Zagrab, das wir nach 4 Stunden und einem mini-Grenzstau von 10 min erreichen. Ist ein nettes Staedtchen, das ein wenig an Graz erinnert, aber sonst nicht irre viel zu bieten hat ausser einem Hare Krishna event auf dem Hauptplatz. Wir unternehmen eine kleine Tour mit einem Touri-bus, die uns weniger wegen dem Gesehenen als wegen dem Gehoerten in Erinnerung bleiben wird. Last minute steigen naemlich ca10 Jugendliche zu, die sofort laut kroatische Popmusik auf ihren Handys hoeren. Ich bin mir nicht zu bloed, sie zum Abdrehen zu bewegen – der arme Johannes versinkt vor Peinlichkeit im Boden, zumal ich diese Aufforderung noch etliche Male wiederhole, natuerlich voellig fuer die Katz.

der Grund unseres Hierseins ist ja im Prinzip auch nur, Max am Abend vom Flighafen abzuholen, und zumindest diese Uebung gelingt – wir schliessen ein duennes aber sehr muskuloeses Maexl (hat 10 Tage ein 15 kilo Zelt geschleppt) in die Arme.

Heute geht es frueh in den Nationalpark Plitvicer Seen weiter. Wir speisen zu Mittag im self service Restaurant Poldona, das sich herrlicherweise den Charme der Tito Zeit zu bewahren gewusst hat. Viel braunes Holz, rote Laempchen und abgetretene Teppiche. Solcherart gestaerkt geht es los in den Nationalpark, da, sind wir allerdings nicht die einzigen. Das unesco Weltnaturerbe besteht aus vielen Seen, von denen einige canyonartig in den Fels eingegraben sind, es gibt Wasserfaelle und tiefe Becken mit glasklarem Wasser. Anfangs befinden die Kinder noch, dass es am Hintersteiner See genauso schoen ist(ergo man muesste hier nicht extra rumlatschen), geben dann aber doch zu, dass die Wanderungen ueber Holzstege an den Wasserfaellen entlang schon noch eine Klasse cooler sind. Mir gefaellt’s jedenfalls defintiv besser als die elenden Niagara Faelle, die eine ebenso bevoelkert aber nur halb so schoen sind. Da wir gleich ehrgeizig ein 2 Tagesticket erstanden haben, duerfen wir morgen den Rest des Nationalparks erkunden. die Kids freuen sich schon:)

Dann gibt’s noch ein gutes Essen im licka irgendwas restaurant, wo wir uns nach immerhin 3 Stunden Gehen die jogoslawische Kost zu Gemuete fuehren. auch hier ist der Trend zu organic ein wenig angekommen, zumindest haben einige Gerichte ein Sternchen, um sie als besonders lokal ie luki auszuweisen. Der lokale Basa Kaese ist auch wirklich koestlich- sogar besser als Philadelphia, findet Ferdie. die nicht lokalen fettigen Krapfen zum Dessert verschmaehen die Boys aber, weil “Papi’s gebackene Maeuse viiiiel besser sind.”

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