28. August — Verona

Letzte Station auf unserer Reise ist Verona. Zeit wird‘s: Die Wäsche ist schmutzig, das Auto auch, und jeder freut sich aufs Nachhausekommen.

Davor ist aber für Max und mich nochmal Kultur angesagt. Wir starten in der Früh noch schnell ins Guggenheim Museum, 15 Minuten durch Venedig gerast und schon sind wir dort. Max ist von den Bildern extem beeindruckt, und ich bin es auch. Max Ernst, Picasso, Malewitch, Duchamp, Miro, Brancusi, Magritte… und alles von höchster Qualität. Als Draufgabe sozusagen gibt es noch eine wunderbare Jean Arp Ausstellung, hat sich also mehr als ausgezahlt. Ungalublich, mit welch sicherem Geschmack Peggy Guggenheim ihre Kollektoin aufgebaut hat, wobei wir dem Audioguide entnehmen, dass sie ihre Bildung diesbezüglich Marcel Duchamp zu verdanken hatte, von dem uns das Bild „jeune homme triste dans un train“ besonders beeindruckt.

Dann zurück ins Hotel, unsere zwei anderen boys abholen, und weiter zur Piazzale Roma. Erstaunlicherweise steht u ser Auto inkl Dachbox noch dort, und ich reisse sie bei der Abfahrt auf dem 8. Stock auch nicht runter:)

Als nächstes Kulturereignis habne sich die Kids alle einen Trip zum Outlet in Noventa die Piave gewünscht, wir also nix wie hin, und erstehen die Herbstgarderobe für die Grossen sowie einen top Estklässler Rucksack inkl Federpennal für Ferds.

Danach geht es weiter nach Verona, das derzeit mit einigen geborstenen Wasserleitungen zu kämpfen hat ie die ganze Stadt ist aufgegraben und es ist ein rechter Nervenkitzel, bis ins Zentrum zu unseem Bed and Breakfast zu gelangen. Die nette Damae dort gibt uns nicht nur einen Tipp für die beste Pizzeria, sondeen auch Sitzpölster, denn jetzt geht es och — quasi zum krönenden Abschluss — in die Arena di Verona zur Aida. Wir haben uns im Auto schon ein bissl eingehört und uns die traurige Geschichte zu Gemüte geführt, können also das Spektakel in vollen Zügen geniessen. auf der Bühne geht es auch wirklich rund: grosse Gesten, Pferde, Tänzerinnen, kleine Kinder, Fackeln — alles da. Das dauert natürlich seine Zeit, und es ist nach Mitternacht, als wir uns wieder auf den Weg nach Hause machen. Dabei kommen wir an Giulietas Haus vorbei, eine Sehenswürdigkeit in Verona, allerdings ziemlich grauslcih, da der Eingang bzw die Wände desselben komplett mit Kaugummis zugeklebt ist. Man fragt sich, was das mit der tragischen Liebe zu tun hat…

Morgen geht es jedenfalls nur mehr nach Hause zurück, wir hoffen auf eine möglichst ereignislose Fahrt, und verdauen mal die vielen Eindrücke, die sich uns geboten haben, auf 4500 Kilometern rund um die Adria…

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